Autor Thema: Mein erster Mac...  (Gelesen 13913 mal)

truerasp

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #15 am: 17. August 2007, 10:07:17 »
Naja über den Architekturwechsel bei Apple kann man nun trefflich streiten.

Tatsache ist scheinbar, dass auch IBM ausreichend schnelle Multicore-G5 hätte liefern können - wenn sie sich rechtzeitig mit Apple geeinigt hätten. Die letzten Dual-Dualcore-G5 (= effektiv Quad-core) haben's ja bewiesen. Aber da war der Zug schon abgefahren. Immerhin gibt es aktuell _Spielekonsolen_, die mit Triple-core-G5 laufen (oder so).

Jedenfalls gäbe es PPC-CPUs, die zumindest nicht allzu weit von den Core2Duos weg wären. Trotzdem mag ich mich nicht beklagen, denn der Wechsel zu Intel erlaubt so nette Sachen wie virtuelle PCs (echte Virtualisierung) im Fenster (Parallels Desktop eben) - und für die, die vor nix fies sind, sogar Installationen alternativer Betriebssysteme nativ auf dem Mac...

Und vom Preis-Leistungsverhältnis sind die Kisten seitdem auch traumhaft geworden... selberschrauben macht gar keinen Spaß mehr ;)

also von beteiligten hab ich verlauten hoeren dass das eine kommerzielle entscheidung war. schiffbruch gabs doch schon zuvor weil marketingmaessig power nicht so die GHz schiene mitgefahren ist wie intel.

dass multicore kommen wird war bei ibm ja schon laenger klar. intel dagegen hat ja die core technologie schnell uebers knie gebrochen als AMD damit so abgezogen ist und core 2 duo kam dann schnell nach weil man gemerkt hat dass der erste wurf noch nicht so war.

dass dann apple den multicore weg mitgegangen ist war eine konsequenz der entscheidung die auf anderen fakten beruhte.

und dass ibm mit den stueckzahlen aus dem serverbereich alleine die entwicklung von cpus finanzieren kann ist ja nur bei preisen aus dem os390 segment zu vertreten. die zahlt fuer unix aber keiner ... da musste ja was kommen.

*sigh*

ich liebaeugel aber aus den vorgenannten gruenden doch mit einem MacBook ... alles andere sprengt dann doch die skala. am besten solange es noch die weissen acryl gehaeuse gibt ;)

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #15 am: 17. August 2007, 10:07:17 »

Offline llothar

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #16 am: 23. August 2007, 03:56:07 »
es steht dir frei einen besser optimierenden PPC teil fuer den GCC zu schreiben.
ausserdem gibt es hervorragende compiler fuer PPC. muss man halt bei IBM gucken.

Diesen Dreck von GCC kann man nicht fixen der muss komplex weggeschissen und neu designed werden. So einfach ist das, das können nur die nicht verstehen die sich nie auch nur ansatzweise mit Compilerbau beschäftigt haben (Sorry nichts gegen dich aber wie du mir nicht versuchen brauchst über Administration was zu erzählen so ist das hier mein Metier).

Apple hatte das ja den GNU vorgeschlagen, konnte sich aber nicht einigen, deshalb gibts jetzt hoffentlich bald einen modernen Compiler der dann mit dem derzeit für mich besten Compiler der Welt dem MSVC mithalten kann (der locker 16x schneller ist als der gcc). IBM ist lediglich doppelt so schnell wie der GCC, genauso wie mein Metroworks Compiler. Ob die Compilate jetzt 10% schneller sind interessiert mich nicht wirklich wenn der Compile-Edit-Debug Zyklus einfach nicht akzeptable zum arbeiten sind.

Zur Architektur. Die war nicht so dolle, Integer war deutlich hinter einem Pentium IV zurück. Warum IBM da nichts optimiert hat, frage ich mich wirklich. Die Spielekonsolen haben mit den Desktop Cores auch sowenig zu tun wie Core2Duo mit Power5.

Apples GUI wäre ganz nett wenn es nicht so unsäglich träge wäre. Und mein iMac G5 ist genauso träge wie mein iMac Intel CoreDuo der 3x schneller ist und mit 5x schnellerer Graka. Und wenn ich das mit dem 350Mhz iMac vergleiche verstehe ich die Welt nicht. Sind da sich dynamisch anpassende Warteschleifen drin?

Aber bevor Linux die Welt übernimmt hoffe ich das Apple da mal dazwischen fährt.

Offline karakal

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #17 am: 23. August 2007, 16:01:26 »
es steht dir frei einen besser optimierenden PPC teil fuer den GCC zu schreiben.
ausserdem gibt es hervorragende compiler fuer PPC. muss man halt bei IBM gucken.

Diesen Dreck von GCC kann man nicht fixen der muss komplex weggeschissen und neu designed werden. So einfach ist das, das können nur die nicht verstehen die sich nie auch nur ansatzweise mit Compilerbau beschäftigt haben (Sorry nichts gegen dich aber wie du mir nicht versuchen brauchst über Administration was zu erzählen so ist das hier mein Metier).

Apple hatte das ja den GNU vorgeschlagen, konnte sich aber nicht einigen, deshalb gibts jetzt hoffentlich bald einen modernen Compiler der dann mit dem derzeit für mich besten Compiler der Welt dem MSVC mithalten kann (der locker 16x schneller ist als der gcc). IBM ist lediglich doppelt so schnell wie der GCC, genauso wie mein Metroworks Compiler. Ob die Compilate jetzt 10% schneller sind interessiert mich nicht wirklich wenn der Compile-Edit-Debug Zyklus einfach nicht akzeptable zum arbeiten sind.

Zur Architektur. Die war nicht so dolle, Integer war deutlich hinter einem Pentium IV zurück. Warum IBM da nichts optimiert hat, frage ich mich wirklich. Die Spielekonsolen haben mit den Desktop Cores auch sowenig zu tun wie Core2Duo mit Power5.

Apples GUI wäre ganz nett wenn es nicht so unsäglich träge wäre. Und mein iMac G5 ist genauso träge wie mein iMac Intel CoreDuo der 3x schneller ist und mit 5x schnellerer Graka. Und wenn ich das mit dem 350Mhz iMac vergleiche verstehe ich die Welt nicht. Sind da sich dynamisch anpassende Warteschleifen drin?

Aber bevor Linux die Welt übernimmt hoffe ich das Apple da mal dazwischen fährt.

*seufz* Ich weiß, man soll Trolle nicht füttern, aber ich machs jetzt trotzdem mal:

Wie schnell der Compiler beim Kompilieren ist, interessiert mich absolut Nüsse... Und warum der GCC beim Kompilieren langsamer ist, muss ich dir net erklären, oder? Aber anscheinend mach ichs trotzdem, es liegt vielleicht daran, dass der MSVC nur C++ kann, währen der GCC eigentlich die GNU Compiler Collection ist und ein paar mehre Programmiersprachen kann, aber egal, das wirst ja hoffentlich wissen. Und ehrlich, das einzige was mich interessiert ist, wie schnell das Kompilat ist. Weil das lass' ich dann jahrelang laufen und net den Compiler.

Und ja, du hast Recht, es gibt den Cell noch nicht als "Desktop-CPU" zu kaufen, auch weil es kein Betriebssystem gibt, dass das ordentlich ausnutzt...  Und Cell hat mit Power5 auch schon überhaupt nix zu tun....

Und ich möchte jetzt endlich mal den PC sehen, auf dem das "Apple-GUI" sooo unerträglich langsam ist. Bei mir laufts auf einem G4-350 völlig smooth und ohne irgendwo zu rucken oder mich unerwartet warten zu lassen (das verstehe ich unter träge...)... tuts einfach nicht. Auch nicht am G5 oder auf den neuen Intel Maschinen. Und dass Eclipse auf dem kleinen G4 langsamer startet als auf meinem Dual Core 2 Notebook ist mir auch irgendwie klar...

Offline llothar

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #18 am: 23. August 2007, 21:43:17 »
Wie schnell der Compiler beim Kompilieren ist, interessiert mich absolut Nüsse... Und warum der GCC beim Kompilieren langsamer ist, muss ich dir net erklären, oder? Aber anscheinend mach ichs trotzdem, es liegt vielleicht daran, dass der MSVC nur C++ kann, währen der GCC eigentlich die GNU Compiler Collection ist und ein paar mehre Programmiersprachen kann, aber egal, das wirst ja hoffentlich wissen. Und ehrlich, das einzige was mich interessiert ist, wie schnell das Kompilat ist. Weil das lass' ich dann jahrelang laufen und net den Compiler.

Kann ich nicht nachvollziehen. Ein Compiler hat extra switches wie -O0 und -O3 (was bei dem kaputten gcc übrigens die compilate langsamer als -O2 macht) damit sich jeder seinen Modus aussuchen kann. Auf einer Entwicklermaschine interessiert mich nur eins, ein schneller Edit-Compile-Run-Debug Zyklus (je nach Technologie haste wirklich übel viel zu kompileren - bei mir Eiffel was bekannterweise C als immediate nimmt). Wenns dann in Beta oder Release geht nimmt man die aufwendigen Optionen und ob das dann 5min oder 2Std dauert ist in der Tat uninteressant. Ein vernünftiger Compiler muss aber eine der Modis können. Kann der gcc ja auch. Aber es gibt halt keinen für das schnelle Entwickeln und das ist das Problem, der GCC hat hier sogut wie alle Konkurrenz kaputtgemacht. Und das es eine Compiler Collection für zillionen von CPU's ist interessiert 99% aller Nutzer nicht die Bohne.

Es ist für mich ein ziemlich unverständliches Problem. Der MSVC hat das erkannt er ist einfach richtig abartig schnell, die ganze Welt hatte gehofft das Kylix da etwas den Schmerz lindert, war es doch zumindest 8x schneller als der GCC. Aber das was Borland da verbrochen hat, ne lassen wir es. Also bleibt das hoffen auf Apple und das http://llvm.org/ zügig voran kommt. Garantiere dann bleibt der GCC auf der gleichen Strecke wie Hurd.


Und das nicht erkennen das das Apple GUI Träge ist, erinnert mich an Typen die meinen die C3700 oder eine Blade 1000 wäre leise, alles eine Frage der Leidensfähigkeit. Ich finde es oftmals nicht akzeptabel. Und insbesondere im Multimedia Bereich (meine Macs sind seit fast 2 Jahren aus zeitgründen 100% ausschliesslich DVD und MPEG Player) ist es wirklich abartig. Das GUI  wird teilweise komplett abgeschaltet, mit oftmals 15,30 oder 60 sec oder noch mehr nicht reaktionsfähigkeit weil irgendwo was klemmt (ja hab neuestes MacOSX 10.4 drauf). Dazu stürzt es öfters ab - nein klein Bluescreen ein whitescreen und du hörst sound aber nichts geht mehr bzw. hab nach 30sec whitescreen keinen Bock mehr zu warten.

Ja ja alles nur mein System. Erzähl die Scheisse woanders es ist irgendein MacOSX Problem, eines was ich so bei Windows noch nie gesehen habe.

truerasp

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #19 am: 24. August 2007, 06:53:59 »
Ja ja alles nur mein System. Erzähl die Scheisse woanders es ist irgendein MacOSX Problem, eines was ich so bei Windows noch nie gesehen habe.

also da kannich dir nur recht geben, von wegen erzaehl nicht so ne scheisse ... wenn oss sowieso so scheisse ist hoer auf rumzuheulen und schreib was besseres. keiner hindert dich !! dann hast du genau den compiler von dem du traeumst der ist proprietaer, darf kosten was er will und fuer dich ist er dann immernoch umsonst. und wie du ja dokumentiert hast hast du ja offensichtlich erheblich mehr ahnung als die anderen leute hier und da kann das nicht so n grosses problem sein. der unterstuetzt dann auch genau die architekturen die du brauchst.

was den mac angeht so kann ich sogar auf meinem ibook g3 dvds anschauen ohne dass der ins essen bricht. vielleicht sollte man sein system ab und zu mal pflegen und nicht nur ueber die unfaehigen administratoren laestern, deren systeme diese probleme komischerweise nicht haben.

cheers.

Offline landy

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #20 am: 24. August 2007, 10:26:16 »
Ohh mann, ihr habt Sorgen...

Ich hab meiner Tochter einen schönen G3 auf 600 Mhz aufgeüstet und die Grafikkarte mit dem passenden JPEG Board versehen. Ich wahr vollkommen fertig wie schnell das Teil unter MAC OS X läuft. Genial. Da können sich Windows und auch Linux mal ganz schon nach umsehen.
Und bei DVD ruckelt da gar nix. Stürzt auch nix ab.

Zur Performance von Kompileren...
Nachdem ich ja professionell den ganzen Tag Software baue kann ich wohl auch was dazu sagen. Die "Turn-around" Zeit (Compile/Edit/Debug) ist schon sehr wichtig, die kann ich aber im Regelfall durch einen entsprechened aufgebohrte Entwicklermaschine erreichen. Eine schnelle CPU/Platten sind hier ausschlaggebend.

Für den Kunden ist mir aber wichtig daß er Kompiler nicht schnellen sondern stabilen Code erzeugt. Wir haben hier sogar im Laufe der Jahre viele Optimierungen im Compiler abgeschaltet weil sie einfach in gewissen Situationen fehlerhaft waren. Und wir benützen hier den MSVC. Aber den als besten Compiler der Welt zu bezeichnen ??? Ich würde ihn im Windows-Umfeld als gängigsten Compiler der Welt bezeichnen.

Offline Tschokko

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #21 am: 28. August 2007, 11:52:02 »
Da hat unser llothar mal wieder zu tief ins Glas geschaut. ;D ;D ;D Sag mal llothar bist auch im heise.de Forum angemeldet ? Manchmal hab ich das Gefühl das deine Beitrage da wunderbar reinpaasen würden. ;) Da kannst dann herrlich rumflamen. ;D

Gruß Tschokko
RISC = Really Invented by Seymour Cray?
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madze

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #22 am: 28. August 2007, 13:19:26 »
Oh mann, koennen wir denn das Gehacke nicht einfach sein lassen? Mir gefaellt die ein oder andere meinung von Euch auch nicht immer, aber wir koennten doch versuchen, sachlich zu bleiben oder? Wenn einer stichelt, okay, aber warum dann kontern? Macht doch ausser nem dicken Hals keinen Sinn. Bleiben wir mal lieber beim Thema.

truerasp

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #23 am: 28. August 2007, 13:47:01 »
Zur Performance von Kompileren...
Nachdem ich ja professionell den ganzen Tag Software baue kann ich wohl auch was dazu sagen. Die "Turn-around" Zeit (Compile/Edit/Debug) ist schon sehr wichtig, die kann ich aber im Regelfall durch einen entsprechened aufgebohrte Entwicklermaschine erreichen. Eine schnelle CPU/Platten sind hier ausschlaggebend.

CPU ist dabei sogar das kleinste thema, wenn ich mir die kundenanfragen anschaue bei welchen ueber neue oder verbesserte compile server diskutiert wird, dann sind je nach betriebssystem 50% viel mehr memory, 40% signifikant verbesserte plattenperformance und nur 10% CPU upgrades das thema.

letzteres eigentlich nur dann wenn die cpus wirklich jenseits sind. ... durch gaengige cpu upgrades hol ich halt nicht mahl linear zur taktrequenzzteigerung performance raus. parallellisieren laesst sich compilieren auch nur bedingt, da einen irgendwann abhaengigkeiten und linkzyklen kneifen, die eben nicht permanent so getunt werden dass unabhaengigkeit besteht.

hauptspeicher ist eigentlich immer zu wenig und die platten die reissen einfach den rest. da sind signifikante performancespruenge eigentlich an der tagesordnung.