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Autor Thema: Mein erster Mac...  (Gelesen 15108 mal)

Offline Jerry

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Mein erster Mac...
« am: 16. August 2007, 13:27:54 »
...war noch ein PowerMac 8500 mit G3-Karte - damit nicht von Haus aus OSX-fähig und daher ein guter Kandidat, mal ein Linux draufzuspielen. Das lief auch recht flott, aber als OSX in Verbindung mit einem von vornherein dafür geeigneten Maschinchen kam, hab ich's dann doch erst wieder drangegeben.

Trotzdem gibt's da draußen haufenweise billige alte Gebrauchtmacs, die geradezu nach einem alternativen OS (zum einzig offiziell supporteten OS9) schreien - daher dieses Board.

Viel Spaß

Jerry
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Mein erster Mac...
« am: 16. August 2007, 13:27:54 »

Offline karakal

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #1 am: 16. August 2007, 13:36:20 »
...war noch ein PowerMac 8500 mit G3-Karte - damit nicht von Haus aus OSX-fähig und daher ein guter Kandidat, mal ein Linux draufzuspielen. Das lief auch recht flott, aber als OSX in Verbindung mit einem von vornherein dafür geeigneten Maschinchen kam, hab ich's dann doch erst wieder drangegeben.

Trotzdem gibt's da draußen haufenweise billige alte Gebrauchtmacs, die geradezu nach einem alternativen OS (zum einzig offiziell supporteten OS9) schreien - daher dieses Board.

Viel Spaß

Jerry


Da ich ein Zimmer bei meiner Großmutter mit Zeugs von mir ausräumen musste, liegen jetzt zuhause ein PowerMac 7600 (günstig gekriegt und natürlich einer der wenigen, den man absolut nicht auf G3 aufrüsten konnte) und ein Performa 475 herum. Ich muss die jetzt endlich mal wieder anwerfen (aber erst, wenn ich den Adapter von Apple-Display auf VGA wieder anfinde ;-) )

Offline Jerry

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #2 am: 16. August 2007, 13:39:36 »
Wenn Du Glück hast, hab ich noch einen Adapter - wühle heute abend mal.

Performa 475? War das nicht der mit dem 68040LC (68040 ohne - warte mal... MMU glaub ich, oder haben die dem wirklich die FPU versagt?)

Von den Minipizzaschachteln hatten wir hier bei meinem Brötchengeber mal -zig Stück als Arbeitsplatzrechner im Einsatz (lies: etwas intelligentere X-Terminals, weil die Hauptanwendung unter X11 lief)... sind aber alle den Weg alles Irdischen gegangen.

Jerry
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Offline karakal

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #3 am: 16. August 2007, 13:49:51 »
Wenn Du Glück hast, hab ich noch einen Adapter - wühle heute abend mal.

Performa 475? War das nicht der mit dem 68040LC (68040 ohne - warte mal... MMU glaub ich, oder haben die dem wirklich die FPU versagt?)

Von den Minipizzaschachteln hatten wir hier bei meinem Brötchengeber mal -zig Stück als Arbeitsplatzrechner im Einsatz (lies: etwas intelligentere X-Terminals, weil die Hauptanwendung unter X11 lief)... sind aber alle den Weg alles Irdischen gegangen.

Jerry


Ich hab das Ding vom Keller meiner Uni ausgegraben. Zusammen mit einem Apple LaserWriter der noch immer läuft ;-)
Ich habe absolut keine Ahnung, was da jetzt wirklich drin ist, aber da ich heute vor einem Event mit toten Tieren auf glühenden Kohlen noch ein bisschen Zeit hab, werd' ich einfach mal reinspechteln und drüber schreiben ;-)

Offline Ebbi

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #4 am: 16. August 2007, 14:47:41 »
Performa 475? War das nicht der mit dem 68040LC (68040 ohne - warte mal... MMU glaub ich, oder haben die dem wirklich die FPU versagt?)
Ha! So einen habe ich doch zufällig rumstehen. ;D
Und dank RJ-45 Ethernetkarte auch Internet-fähig.
Bei dem habe ich erst ein neues NVRAM eingebaut, da er sonst nicht mehr bootet.

Offline karakal

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #5 am: 16. August 2007, 15:02:32 »
Performa 475? War das nicht der mit dem 68040LC (68040 ohne - warte mal... MMU glaub ich, oder haben die dem wirklich die FPU versagt?)
Ha! So einen habe ich doch zufällig rumstehen. ;D
Und dank RJ-45 Ethernetkarte auch Internet-fähig.
Bei dem habe ich erst ein neues NVRAM eingebaut, da er sonst nicht mehr bootet.

Dafür gibts RJ45? Ich hab nur eine BNC drinnen... kannst mal details von der netzwerkkarte hergeben?? ich hatte einen scsi to ethernet adapter, aber der ist auch bei irgendeiner umzugsaktion mal verschwunden, denke ich...

achja was anderes: gibts eigentlich einen adb auf usb adapter??

Offline Jerry

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #6 am: 16. August 2007, 15:20:33 »
NVRAM? Ich dachte immer, bei nichtbootenden Äpfeln reicht so eine sagenhafte 3,6V-Batterie?

Klar gab's die Netzwerkkarten mit RJ45 - wir hatten nur solche... allerdings sind die teilweise auch gestorben wie die Fliegen... stabile Bauelemente sind irgendwie anders.

ADB-USB-Adapter? uiuiui... in welche Richtung hättest Du's denn gern? ADB-Device an USB-Port oder USB-Device an ADB? Ich hab so meine Zweifel. (Gesehen hab ich noch nichts dergleichen)

Jerry
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Offline Ebbi

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #7 am: 16. August 2007, 16:01:27 »
NVRAM? Ich dachte immer, bei nichtbootenden Äpfeln reicht so eine sagenhafte 3,6V-Batterie?
Richtig, ich Depp. Das Richtige gemeint, das Falsche geschrieben. 8)

ADB-USB-Adapter? uiuiui... in welche Richtung hättest Du's denn gern? ADB-Device an USB-Port oder USB-Device an ADB? Ich hab so meine Zweifel. (Gesehen hab ich noch nichts dergleichen)
Doch, das gibt's. Und im Umfeld der Wacom-Grafiktabletts war das vor ein paar Jahren extrem populär: http://www.drbott.de/prod/iMate.html

ulenz

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #8 am: 16. August 2007, 19:56:29 »
Ich bin erst Anfang 2005 mit MacOS 10.3 "Panther" auf Apple umgestiegen. Diese technische Peinlichkeit genannt MacOS 9 hatte mich zuvor davon abgehalten, mein stabiles Windows NT 4.0 SP5 gegen diesen Schrott auf dem technischen Niveau von Windows 3.1 zu tauschen. Und bis einschließlich MacOS 10.2 war mir das neue Unix-System von Apple noch zu sehr Beta.
Mein PowerMac G5 1,8 Ghz Single FSB 600 und das 12-Zoll-Powerbook G 4 1,33 Ghz haben sich ordentlich geschlagen. Aber jetzt sind sie ungeachtet ihres gepfefferten Neupreises veraltet. Der G 5 hat ca. 2000 Euro gekostet; mein selbstgebauter Core2 Duo E6420 2,13 Ghz für 800 Euro hängt ihn um Längen locker ab. Es war richtig, dass Steve Jobs auf die "dunkle Seite der Macht" (= Intel) gewechselt ist. Denn so ist die Welt zu einem voll desktopfähigen Unix mit vollen Multimediaeigenschaften auf der zur Zeit schnellsten Hardware gekommen. Leider ist das Betriebssystem an die Apple-Hardware gekoppelt. Ein selbstgebauter PC unter MacOSX 10.5 wäre mein Traum, aber das wird es wohl nicht so schnell geben.
Im Moment lade ich gerade Linspire 6.0 herunter, um den nächsten Anlauf unter Linux zu starten. Schaun' wir mal! ;)

Offline llothar

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #9 am: 16. August 2007, 21:30:38 »
Ich bin erst Anfang 2005 mit MacOS 10.3 "Panther" auf Apple umgestiegen. Diese technische Peinlichkeit genannt MacOS 9 hatte mich zuvor davon abgehalten, mein stabiles Windows NT 4.0 SP5 gegen diesen Schrott auf dem technischen Niveau von Windows 3.1 zu tauschen.

Na na na jetzt unterstellst du aber Windows 3.1 so einiges, sagen wir höchstens Windows 3.0 Niveau.
Hatte ja noch nichtmal richtigen virtuellen Speicher.

Mein erster Mac war einer der bunten iMac Knubbel. Hab an der Uni vorher so 1991 mal an einem gesessen als alle anderen noch DOS machten auf einem IBM PS/2 Modell 80 mit 16 MHz. Da wusste ich aber fast nichts vom Mac. Meine Güte was für ein Fehlkauf, 2000 DM versenkt und vielleicht 3/4 mal angeschaltet dieses Scheissteil. Es war einfach widerlich damit zu arbeiten und als ich dann das Programmieren lernen wollte hab ich auch das auf dieser Kiste ganz schnell sein gelassen.

Finde selbst zu MacOSX 10.3 Zeiten das noch ziemlich daneben, kann einfach überhaupt nicht die Begeisterung für Cocoa/Carbon verstehen und der Interface Builder, meine Güte, dann ja noch lieber Motif. Da sind 15 Jahre Delphi und RAD GUI Entwicklung ja völlig spurlos vorbeigegangen.

Obwohl ich mittlerweile einen iMac G5 und einen iMac Intel habe (jeweils die Erstserienmodelle). Der neue Intel iMac geht ja, aber er fristet als DVD Player einen traurigen Dienst. Allerdings läuft noch ein Subversion Server drauf damit er nicht ganz unsinnig betrieben wird.

Der G5 war nicht schlecht aber in der Tat auch lahm wie die Hölle was aber wohl auch am gcc liegt. Ist schon klar warum Apple zur Zeit viel Geld in die Entwicklung eines eigenen C compilers steckt nachdem er am Dogmatismus der GNU'ler gescheitert ist. Das ist meine Hoffnung. Wenn der so schnell ist wie der MSVC würde ich vielleicht nicht mehr zu 95% am Windows hängen müssen.

Offline karakal

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #10 am: 16. August 2007, 22:57:41 »
Doch, das gibt's. Und im Umfeld der Wacom-Grafiktabletts war das vor ein paar Jahren extrem populär: http://www.drbott.de/prod/iMate.html

Falsche Richtung ;-) Ich würde meine alten Macs gerne ins Rack stellen und am KVM betreiben. Und da bräuchte ich entweder von Mac-ADB auf KVM-PS2 oder Mac-ADB auf USB/PS2 auf KVM-PS2 ;-)

Offline karakal

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #11 am: 16. August 2007, 23:00:57 »
Ich bin erst Anfang 2005 mit MacOS 10.3 "Panther" auf Apple umgestiegen. Diese technische Peinlichkeit genannt MacOS 9 hatte mich zuvor davon abgehalten, mein stabiles Windows NT 4.0 SP5 gegen diesen Schrott auf dem technischen Niveau von Windows 3.1 zu tauschen.

Na na na jetzt unterstellst du aber Windows 3.1 so einiges, sagen wir höchstens Windows 3.0 Niveau.
Hatte ja noch nichtmal richtigen virtuellen Speicher.

Mein erster Mac war einer der bunten iMac Knubbel. Hab an der Uni vorher so 1991 mal an einem gesessen als alle anderen noch DOS machten auf einem IBM PS/2 Modell 80 mit 16 MHz. Da wusste ich aber fast nichts vom Mac. Meine Güte was für ein Fehlkauf, 2000 DM versenkt und vielleicht 3/4 mal angeschaltet dieses Scheissteil. Es war einfach widerlich damit zu arbeiten und als ich dann das Programmieren lernen wollte hab ich auch das auf dieser Kiste ganz schnell sein gelassen.

Finde selbst zu MacOSX 10.3 Zeiten das noch ziemlich daneben, kann einfach überhaupt nicht die Begeisterung für Cocoa/Carbon verstehen und der Interface Builder, meine Güte, dann ja noch lieber Motif. Da sind 15 Jahre Delphi und RAD GUI Entwicklung ja völlig spurlos vorbeigegangen.

Obwohl ich mittlerweile einen iMac G5 und einen iMac Intel habe (jeweils die Erstserienmodelle). Der neue Intel iMac geht ja, aber er fristet als DVD Player einen traurigen Dienst. Allerdings läuft noch ein Subversion Server drauf damit er nicht ganz unsinnig betrieben wird.

Der G5 war nicht schlecht aber in der Tat auch lahm wie die Hölle was aber wohl auch am gcc liegt. Ist schon klar warum Apple zur Zeit viel Geld in die Entwicklung eines eigenen C compilers steckt nachdem er am Dogmatismus der GNU'ler gescheitert ist. Das ist meine Hoffnung. Wenn der so schnell ist wie der MSVC würde ich vielleicht nicht mehr zu 95% am Windows hängen müssen.


Und? Wer braucht schon virtuellen Speicher?

Naja: Entweder man versteht die Begeisterung für Carbon oder man tut es eben nicht. Was bin ich froh dass Delphi am Mac vorbeigegangen ist, Delphi gehört ja wie Turbo Pascal eher zu den Irrungen der Computerwelt...

Und was GCC jetzt schon wieder mit dem Dogmatismus von irgendwelchen GNU'lern zu tun und daraus schließend (sic!) irgendwelche lahme Performance eines G5 herbeiphantasiert wird, das gehört zur großen Kunst des Trollens... ehrlich...

truerasp

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #12 am: 17. August 2007, 08:41:04 »
Und? Wer braucht schon virtuellen Speicher?

du, jeden tag und nicht zu knapp.

zumal erst in den letzten paar jahren speicher so guenstig geworden ist dass man standardmaessig von 2 - 4 GB ausstattung ausgehen kann. die laengste zeit meiner beschaeftigung mit rechnerarchitekturen war virtueller speicher ueberlebensnotwendig.

truerasp

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #13 am: 17. August 2007, 08:42:15 »
Der G5 war nicht schlecht aber in der Tat auch lahm wie die Hölle was aber wohl auch am gcc liegt. Ist schon klar warum Apple zur Zeit viel Geld in die Entwicklung eines eigenen C compilers steckt nachdem er am Dogmatismus der GNU'ler gescheitert ist. Das ist meine Hoffnung. Wenn der so schnell ist wie der MSVC würde ich vielleicht nicht mehr zu 95% am Windows hängen müssen.

es steht dir frei einen besser optimierenden PPC teil fuer den GCC zu schreiben.

ausserdem gibt es hervorragende compiler fuer PPC. muss man halt bei IBM gucken.

Offline Jerry

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Re: Mein erster Mac...
« Antwort #14 am: 17. August 2007, 09:54:38 »
Naja über den Architekturwechsel bei Apple kann man nun trefflich streiten.

Tatsache ist scheinbar, dass auch IBM ausreichend schnelle Multicore-G5 hätte liefern können - wenn sie sich rechtzeitig mit Apple geeinigt hätten. Die letzten Dual-Dualcore-G5 (= effektiv Quad-core) haben's ja bewiesen. Aber da war der Zug schon abgefahren. Immerhin gibt es aktuell _Spielekonsolen_, die mit Triple-core-G5 laufen (oder so).

Rein architektonisch ist so ein PowerPC nämlich tatsächlich eine hochelegante Angelegenheit. Ich hatte die Ehre, schon vor dem Erscheinen des ersten PPC-Mac auf einem 601er Testsoftware zu programmieren, und das in Ermangelung eines SDK so richtig schön in PPC-Assembler. Da lernt man einiges darüber, was eine Architektur kann, und was nicht. (Jaja, ist eeeewig her)

Jedenfalls gäbe es PPC-CPUs, die zumindest nicht allzu weit von den Core2Duos weg wären. Trotzdem mag ich mich nicht beklagen, denn der Wechsel zu Intel erlaubt so nette Sachen wie virtuelle PCs (echte Virtualisierung) im Fenster (Parallels Desktop eben) - und für die, die vor nix fies sind, sogar Installationen alternativer Betriebssysteme nativ auf dem Mac...

Und vom Preis-Leistungsverhältnis sind die Kisten seitdem auch traumhaft geworden... selberschrauben macht gar keinen Spaß mehr ;)

Jerry
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